Blutspenden als Selbstverständlichkeit – Werdaus Oberbürgermeister ist regelmäßiger DRK-Blutspender

27.03.2019

Elisa Louis

Vor kurzem besuchte Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr einen unserer Blutspendetermine. Der 38-Jährige hat bereits sehr früh mit dem Blutspenden angefangen: „Ich gehe seit meinem 18. Lebensjahr regelmäßig zur Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz. Sofern es mein Terminkalender zulässt, versuche ich vier- bis fünfmal pro Jahr an den Aktionen teilzunehmen.“

Mittlerweile kann Stefan Czarnecki bereits auf 59 Blutspenden zurückblicken. Sein Engagement ist für ihn dabei selbstverständlich:

„Für mich gehört das Blutspenden einfach zum Alltag dazu. Wenn die Einladungskarte in meinem Briefkasten liegt und ich es mir einrichten kann, gehe ich auch zu den DRK-Terminen. Mir persönlich gibt das Wissen, eine gute Tat geleistet zu haben, ein gewisses Glücksgefühl.

Seine erste Blutspende verlief als 18-Jähriger dabei jedoch alles andere als optimal, wie er schmunzelnd erzählt: „Ich habe beim Einkaufen ein Werbeschild mit dem Aufruf zur Blutspende gelesen und wollte es spontan ausprobieren. Also bin ich – natürlich total unvorbereitet – in das nahegelegene Spendelokal gelaufen. Ich habe zum Frühstück nur eine Tasse Kaffee getrunken und war fest davon überzeugt, dass die kleine Mahlzeit schon ausreichen würde.

Rückblickend betrachtet, widersprach das natürlich jeglicher Logik - 200 Milliliter Kaffee gegen 500 Milliliter Blut.

Es kam also, wie es kommen musste. Mir wurde schlecht. Die Spende musste abgebrochen werden, aber davon ließ ich mich nicht abschrecken. Ich nutzte gleich die nächste Gelegenheit, trank diesmal ausreichend, frühstückte ordentlich und schon gab es keine Probleme mehr beim Blutspenden.“

Zusätzlich bestärkt wurde der Oberbürgermeister in seiner Entscheidung für die Blutspende, als seine Frau zur Geburt der kleinen Tochter selbst auf Blutkonserven angewiesen war. Gerade vor dem Hintergrund findet es Stefan Czarnecki erschreckend, dass gerade einmal drei Prozent der deutschen Bevölkerung tatsächlich Blut spendet. Werdaus Oberbürgermeister hat dazu eine klare Haltung:

 „Im Wesentlichen muss die Entscheidung zur Blutspende natürlich jeder selbst treffen. Meiner Meinung nach sollte es aber jeder Mensch einmal probiert haben. Es tut nicht weh, hilft aber extrem.“

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