Grippezeit – Spendezeit?

02.11.2017

Cornelia Kruse

Die warmen Sommertage sind vorbei und der Herbst hält mit seinem nasskalten Wetter Einzug in Deutschland.

Für viele Menschen ist der Wechsel von der warmen zur kalten Jahreszeit immer eine Herausforderung. Die Tage werden kürzer und dunkler, damit fehlt dem Organismus wichtiges Sonnenlicht. Zudem wird das Immunsystem auf eine harte Bewährungsprobe gestellt und der Körper muss sich erst einmal wieder auf die niedrigeren Temperaturen  einstellen.

Um den Start in die kalte Jahreszeit ein wenig zu erleichtern, haben wir ein paar Tipps parat:

  1. Trinken, trinken und nochmals trinken, um die Schleimhäute feucht zu halten. Denn mit der trockenen Heizungsluft gelangen Bakterien und Viren schneller in den Organismus. Wasser und ungesüßter Tee sind an dieser Stelle die besten Getränke.
  2. Fußbäder nach einem anstrengenden Arbeitstag bringen Wärme in den Organismus.
  3. Vitamin C und Zink stärken das Immunsystem. Obst (wie Orangen, Kiwis und Zitronen) sowie Gemüse (wie Brokkoli und Paprika) sind bekannte Vitamin C - Lieferanten. Zink findet sich in Vollkornprodukten, Nüssen, Haferflocken, aber auch in vielen tierischen Produkten, wie Kalbsfleisch.
  4. Spaziergänge an der frischen Luft sollten ab und an auch in der dunklen, nassen Jahreszeit eingebaut werden.
  5. Sauna und Bewegung stärken das Immunsystem und bringen gute Laune. Die dunkle Jahreszeit heißt auch, sich zurück zu ziehen. Saunagänge helfen beim Entspannen und stärken zudem die Abwehr. Wichtig ist, sobald ein Infekt ausbricht, sollte die Sauna nicht mehr aufgesucht werden. Auf Bewegung sollte auch oder gerade im Herbst und Winter nicht verzichtet werden. Zudem wird beim Sport das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet.
  6. Viele Menschen nehmen auch eine Grippeimpfung wahr. Blutspenden ist dann am nächsten Tag möglich, wenn die Impfung keine Beschwerden aufweist.

Natürlich gibt es noch viele weitere nützliche Tipps und Hinweise, wie die kalte Jahreszeit überstanden werden kann, immer mit dem Fokus gesund zu bleiben.

Sollte allerdings doch mal eine Erkältung oder sogar Grippe ausbrechen, sind ein paar wichtige Regeln für das Blutspenden zu beachten.

  1. Natürlich darf während eines grippalen Infekts oder Grippe kein Blut gespendet werden.
  2. Je nach Schwergrad des grippalen Infekts kann es zu einer Rückstellung von ein bis vier Wochen nach dem Abklingen kommen.
  3. Bei Fieber und auch bei einer „echten“ Grippe wird auf jeden Fall nach dem Abklingen eine vier wöchige Spende-Pause verordnet.

Um auf Nummer sicher zu gehen, steht die kostenlose Hotline 0800 11 949 11 der DRK-Blutspendedienste zur Verfügung, um im Vorfeld die Spendetauglichkeit abzuklären.

Kommen Sie auf jeden Fall gut durch den Herbst und Winter,

Ihr DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

BILDER ZUM BEITRAG

KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Momentan sind noch keine Kommentare vorhanden.

Schreiben Sie einen Kommentar