Tausend Dank für tausend Spenden

12.11.2018

Elisa Louis

Gerald Stolper spendete zum 1000. Mal Plasma und hat noch lange nicht genug!

Ausreden wie „das könnte ich vielleicht irgendwann mal machen“, kennt Gerald Stolper nicht. Gutes tun ist ein fester Bestandteil seines Alltags, denn das Plasmaspenden ist regelmäßig in seinen Wochen-Rhythmus integriert.

Mit Vollblut-, Plasma- und Thrombozyten-Spenden ist Herr Stolper bei uns regelrechter Blutspende-Experte. Auf ihn ist Verlass und auch bei Notfällen wie Konservenknappheit springt er als "Retter" ein. Seine beachtliche, nun vierstellige, Spendenanzahl hat der 57-Jährige dabei hauptsächlich über das Spenden von Blutplasma erreicht.

Klar ist: Solch ein unentgeltlicher Spende-Eifer ist etwas ganz Besonderes und erleben wir sehr selten. Hut ab, Herr Stolper.

Wie wichtig sein Engagement ist, weiß er dabei genau, denn schon im Alter von 6 Jahren erfährt Herr Stolper, wie bitter notwendig Blutspenden für andere sein können: Sein 8 Jahre älterer Bruder muss aufgrund eines Herzklappenfehlers mehrere Operationen ertragen. Ohne Blutkonserven hätte er diese nicht überlebt.

Mit 25 Jahren schreitet Herr Stolper zu seiner allerersten Blutspende im Schleifmaschinenwerk Chemnitz. Viele weitere folgen. Letzte Woche durften wir ihn dann zum Antritt seiner 1000. Spende in unserem Institut für Transfusionsmedizin Chemnitz begrüßen. Darauf sind wir mindestens genauso stolz wie er und freuen uns, wenn sich Spender so wohl fühlen wie Herr Stolper, der viele Schwestern sogar beim Namen kennt.

Und das soll auch noch lange nicht seine letzte Spende gewesen sein: die Schnapszahl 1111 ist sein nächstes Ziel. Na dann - das werden wir auf alle Fälle mitfeiern! In diesem Sinne: Cheers, auf viele weitere Liter „0 positiv" von Herrn Stolper. Bis die Tage...und tausend Dank für Ihre Treue!

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KOMMENTARE ZUM BEITRAG

Zanke 04.12.2018, 12:56 Uhr

an Abt. Öffentlichkeitsarbeit
Sehr geehrte Damen und Herren, seit über 10 Jahren bin ich Blutspenderin, inzwischen 70 Jahre. Seit Mai 2018 ist der Blutspendedienst zum Hindenburgdamm 30 A umgezogen. Nun muss ich jedesmal zweimal Fahrgeld bezahlen. Wie wäre es, wenn wenigstens den Spendern das Fahrgeld zurückerstattet würde. Ich komme von Tempelhof und habe kein Auto. Hatte Ihnen schon mal am 23.11.2018 deswegen geschrieben, leider aber bis heute keine Antwort von Ihnen erhalten. Blut ist teuer. Ich könnte auch anderswo spenden. Habe es aber bisher gern bei Ihnen getan. Bitte überdenken Sie mein Schreiben einmal, Über eine Antwort Ihrerseits würde ich mich freuen.
Mit freundlichem Gruß
Christiane Zanke

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